Eine Leserin aus Österreich schreibt:
"Ein spannendes Buch für alle, die sich einerseits mit dem Thema
"Lernen" auseinandersetzen und die andererseits das Thema "Schule"
kritisch
betrachten wollen. "Lernen ohne Schule" - darum geht es in diesem Buch.
Der Autor hat mehrere Jahre lang die Entwicklung von Kindern und
Jugendlichen
verfolgt, die nicht zur Schule gehen (und auch nicht zu Hause
unterrichtet
werden). Er beschreibt, wie diese Kinder aus eigenem Antrieb lernen. Es
ist überwältigend, zu lesen, wie intensiv und begeistert
diese
Kinder sich mit "ihren" Themen auseinandersetzen, wieviel sie lernen,
ohne
jemals eine Schule besucht zu haben, wie ihre Neugierde sie ihre ganz
persönlichen
Lernthemen (Tanzen, Geschichte, höhere Mathematik, Gitarrenbau,
...)
finden und erarbeiten läßt. Das Buch ist inhaltlich sehr
fundiert,
gut strukturiert und räumt systematisch auch mit allen
gängigen
Vorurteilen gegen "unverschulte Kinder" auf. Es ist eine echte
Bereicherung
für alle, die an den Themen "Lernen", "Schule" und "Erziehung"
interessiert
sind."
Ein anderer Leser merkt an:
"Olivier Keller ... beschreibt einfach Kinder, die nie eine Schule
besucht haben. Er hat dazu Beispiele aus der Schweiz und aus Frankreich
zusammengetragen. Diese Lebensgeschichten strahlen eine ganz eigene
Magie
aus. Es wird nachvollziehbar, wie Kinder die Welt von sich aus
entdecken.
Sie lernen Lesen, Schreiben und Rechnen, Sozialkompetenz und
Integrität
ohne auch nur einen Tag eine Schulbank gedrückt zu haben. Diese
konkreten
Biographien wirken viel tiefer als jede theoretische Diskussion
über
den Sinn oder den Unsinn der Schule."